... In Bevölkerungen werden zunehmend Stimmen laut, die mit einem Zusammenwachsen der Erdbevölkerung, mit der Globalisierung  große persönliche Probleme haben. Globalisierung und Regionalisierung scheinen sich auszuschließen und entwickeln sich zu neuen, unversöhnlichen Dogmen.
Uns beschleicht zunehmend die Sorge, dass die Chance „Europa“ vertan werden könnte.

Naturgemäß gibt es zahlreiche Blickwinkel, aus denen dieser Völkerzusammenschluss zu betrachten ist.

...  Die Suche zielt auf Völkerverständigung. Nach 70 scheinbar ruhigen Jahren mit unseren Nachbarn zeigt sich, dass die Vergangenheit zum bedeutenden Teil nicht aufgearbeitet ist. Sie geistert zunehmend entfesselt in Europa herum. Der Slogan „America first“ scheint stellvertretend nur die Spitze des sichtbaren Teils des Eisbergs zu sein, der das Miteinander zunehmend abkühlt.

Europa wurde auf den Trümmern und Wunden der Vergangenheit errichtet. Dessen eingedenk schufen die politischen Pioniere damals mit dem Konstrukt EU eine Sicherheit bietende Klammer. Heute scheint Europa auf wirtschaftliche Zusammenarbeit  reduziert zu sein. Die Sorge vor dem Fremden und der Überfremdung nimmt zu, richtet sich auch gegen Binneneuropäer. Als Griechenland in die Krise geriet, waren insbesondere deutsche Medien dabei, pauschale Bilder  vom „faulen Griechen“, vom „Betrug bei der Aufnahme in den Euroraum“ zu erzeugen und Stimmung zu machen.

Die in Teilen der deutschen Bevölkerung entstandene verächtliche und intolerante Haltung gegenüber Griechenland scheint vielfach der Tatsache geschuldet, dass historische Fakten nicht bekannt sind. Auch Unwissenheit erschwert den Zusammenhalt Europas ...

 

 

 

 

Am 07.Oktober 2018 in Wuppertal, Kontakthof:

https://www.wuppertal-live.de/Ort/892

 

Am 10. Oktober 2018 in Essen, VHS:

https://www.lokalkompass.de/essen-nord/kultur/griechenland-versuch-einer-annaeherung-d988608.html